XING-Schmarotzer vertreiben Beteiligungen an denkmalgeschützten Immobilien
Ich hasse diese Parasiten, aber das hat eine ganz neue Qualität. Die Assistentin ruft an und hat “jemanden für mich in der Leitung”, eine “Frau Gängler, von der Congas (oder so ähnlich) Holding”. Was dann folgte, schwante einem schon, als einem klar wurde, dass man eine solche Person nicht kennt.
“Wir würden gerne ein kostenloses beratungsgespräch mit ihnen machen, dass nur 30 Minuten ihrer kostbaren Zeit…äh…kostet. Sie können in denkmalgeschützte Immobilien investieren und Steuern sparen – und das wollen wir doch alle! Wenn sie nichts dagegen haben, vereinbart Frau Heisters einen Termin mit Ihnen…”
Doch, ich hatte. Ich habe diesem Telemarketing-Vertriebsschlampen-Miststück klar gemacht, dass Sie diese Nummer nur bekommen haben kann, indem sie bei XING rumgesuft ist, nach entsprechenden Positionen gesucht hat und einfach in der Zentrale angerufen hat, weil ich aus gutem Grund NICHTS für NIEMANDEN sichtbar mache. Mein “online-Outlook” und Netzwerk gehen niemanden was an. Nur die Firma und die Position, die kann man leider nicht verstecken und deswegen kriegen sie einen über die Zentrale und das Vorzimmer.
Was mich ärgert: natürlich war sie bei XING anonym unterwegs oder noch schlimmer, ein eigener Kontakt könnte “geplaudert” haben. Und ich war viel zu direkt, um am Ende noch eine Antwort darauf zu bekommen, wie die Holding jetzt genau hieß. Sie verabschiedete sich einfach mit einem kessen “Tschühüs”. Angesichts dieser Vertriebstaktik eine bodenlose Frechheit und sicher auch gewollt, um mir zu zeigen, dass ich NICHTS tun kann (obwohl die sicherlich gegen alle möglichen Gesetze verstoßen, von ethischen Diskussionen mal ganz abgesehen).
Note 2 myself: nächstes mal ganz lieb und freundlich sein, nach dem Namen der Firma fragen, dem Ansprechpartner – und dann seelenruhig mitteilen, dass man jetzt die Firmenkanzlei darauf ansetzt. Und dann: “Tschühüs”.