Weniger Studienanfänger in 2006
Die Hoffnungen eines ZEIT-Autors:
“Wenn es den Hochschulen wieder finanziell besser geht, können sie bessere Studienbedingungen anbieten, dann steigt die Qualität der Abschlüsse, Studieren wird wieder attraktiv.”
Quelle: ZEIT
Leider etwas daneben. Korrekt müsste es heißen:
Wenn es den Hochschulen wieder finanziell besser geht, dann müssten sie Studienbedingungen schaffen, die den platitüdischen pragmatischen Anforderungen der Wirtschaft noch mehr als bisher genügen, damit diese Wirtschaft den Berufseinsteigern höhere Gehälter zahlt und ein Studium wieder attraktiver wird.
Die “Qualität” der Abschlüsse ist auch im Moment schwer in Ordnung, aber Hand aufs Herz: welchen Studienanfänger interessiert das unabhängig von dem daraus resultierenden Nutzen?
(Nicht das wir uns falsch verstehen: ich persönlich finde, dass das Studium viel mehr als Wissen, Methodenkompetenz und Gehalt abwirft, aber ich rede hier auch nicht von mir.)