2008 12. Dez

Transition II

E-Books bringen Buchhandel in die Bredouille” titelt Heise heute. Natürlich tun sie das. Die Digitalisierung letztlich aller Medien -denn darauf läuft es hinaus- führt dazu, dass sie sich in den Kanon der ubiquitären Online-Inhalte einreihen – und untergehen werden. Denn die Aufmerksamkeit ist auf unzählige Inhalte verteilt, so dass dem, was heute “Bücher” sind “inter pares” bei weitem nicht mehr so viel Aufmerksamkeit zukommen wird. In ist, was leicht und schnell konsumierbar ist.

Echte Bücher und auch ihre digitalen Pendants werden zum Elfenbeinturm einer immer schmaleren intellektuellen Elite werden. Nur die werden nämlich noch Muße und Erkenntnis genug haben, um zu selektieren. Für alle anderen gibt es ausreichend gute “Kaufempfehlungen” auf Basis ihres bisherigen Verhaltens.

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