2008 10. Feb
Ihr alle kennt dieses ungemein praktische Werkzeug in PowerPoint 2003, den Makro-Recorder. Nehmen wir mal an, ihr müsst an 20 Folien, die alle gleich aufgebaut sind, jeweils 10 kleine Änderungen vornehmen – dann kann man diese Änderungen mit dem Makro-Recorder an einer Folie aufzeichnen und muss bei jeder der anderen 19 Folien nur noch auf “Play” drücken und alle Änderungen werden wie gewünscht durchgeführt.
Und wo ist dieses geniale Tool in Office 2007 hin? In dieser “productivity boosting, brand new office suite”?
Ganz einfach, es ist weg. Ich meine damit “nicht enthalten”, “entfernt”, “eingespart” oder wie auch immer ihr das ausdrücken wollt. Microsoft nennt das ganz einfach “not available”. Außerdem hat MS noch einen netten Tipp für uns parat:
Instead, you can use Visual Basic for Applications (VBA) to create or edit macros.
Danke, ist das jetzt die Effizienzverbesserung, die sich MS von Office 2007 verspricht?
2008 08. Feb
Man wird ja verwöhnt mit der Zeit und da bietet sich die Bequemlichkeit des Internet an, seinen Luxustrieb so richtig auszuleben. Nachdem meine sauberen Freunde mich zu meinem letzten Geburtstag mit einem iPod nano ausgestattet haben, hänge auch ich an der Nadel des iTunes Music Store. Allerdings sehr selektiv, bisher habe ich nur 22 Stücke gekauft.
Für eines eignet sich iTunes allerdings hervorragend: die Suche nach bestimmten Aufnahmen klassischer Musik. Die Sache ist die: nach der jahrelangen Indoktrination mit bestimmten Aufnahmen gibt man sich mit irgendeinem Don Giovanni nicht mehr zufrieden, man will einen ganz bestimmten. Ruggero Raimondi in diesem Fall, den ich wegen sauberer Coloraturen, die sehr geschmeidig rüberkommen, sogar dem legendären Ezio Pinza vorziehe. Wer möchte, kann sich den Unterschied mal zu Gemüte führen, das sind Welten. Vielleicht auch deswegen, weil Pinzas gute Aufnahmen pre-1945 sind und daher wenig mit Stereo und Klangqualität zu machen ist.
Das große Problem mit iTunes aber bleibt: mit 128 KBit/s in AAC kann man als Klassik-Hörer nix anfangen. Und die Aufnahme, die ich kenne und liebe, die gibt es nur noch bei meinen Eltern auf Schallplatte. Also geht es morgen in den kleinen, feinen Klassik- und Jazzladen der Stadt und exakt diese Aufnahme wird gekauft. So hat sich das Apple sicher nicht vorgestellt, aber was solls. Solange ich einen Track nicht für 0,99 Cent wahlweise in AAC oder MP3 in jeweils 128, 256 oder 320 KBit/s bekomme oder lossless als FLAC, das alles ohne DRM, solange können die mir mal sowas von irgendwo runterrutschen…
2007 02. Dez
Der Name ist Programm – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich weiß zwar nicht, wer und warum sich diese turbo-dämliche CapsLock-Taste seinerzeit ausgedacht hat, aber sie ist nunmal da. Leider passiert es gerade uns 10-Finger-Schreibern ab und an, dass wir statt UMSCHALT CapsLock drücken und dann jedesmal in den Tisch beißen.
Noch schlimmer, wenn man wie ich begeisterter “Killerspieler” ist: in vielen Spielen lässt sich die CapsLock-Taste nicht belegen und ist dann immer im Weg, insbesondere wenn man nicht “W-A-S-D”-Spieler, sondern “CapsLock-A-Y-Alt”-Spieler ist.
Das Programm “CapsLock Goodbye” schafft Abhilfe. Es lässt sich ohne Installation starten, man kann in einer einfachen Oberfläche festlegen, welche Funktion die CapsLock-Taste statt der CapsLock-Funktionalität erhalten soll (z.B. Alt, Tab, Windows-Taste, Shift oder auch Deaktivierung). Danach ein Neustart und CapsLock ist Geschichte
