2006 10. Okt
Ich fasse es nicht! Ein runtergekommener Zwergstaat mit verrücktem Führer droht mit einem nuklearen Erstschlag?!
Langsam bekomme ich ein echt mulmiges Gefühl bei der Sache. Ich meine, so jemand ist doch zu allem bereit, wahrscheinlich auch dazu, die Technologie an Terroristen weiter zu verkaufen…
2006 09. Okt
Mal eine Frage an unsere Geostrategen. Was bringt eigentlich eine Atombombe für Staaten wie Nordkorea oder den Iran?
Letzlich sieht deren Drohung im Detail doch so aus:
“ACHTUNG, ACHTUNG! Wir haben eine Atombombe von n Kilotonnen Sprengkraft und wir können mehrere davon bauen. Ausserdem haben wir ein Trägersystem, mit dem wir unsere neue Superwaffe y km weit befördern können. Also bitte, nehmt uns jetzt ernst!!!”
Dann kommt die Erwiderung der UN:
“ACHTUNG, ACHTUNG! Ihr wart böse und habt trotz unserer Warnungen eine Atombombe gebaut. Wenn ihr nicht sofort damit aufhört, eure Baupläne unter Aufsicht unserer Inspekteure verbrennt und eure Experten nach Europa oder Amerika verkauft ins Exil schickt, dann… (hier liegt das Problem, weil es meistens so weitergeht) …schreiben wir euch einige böse Briefe und setzen viele, viele Ultimaten!”
Es ist doch so: die Atombomben dürften erstens eine relativ geringe Sprengkraft haben und die Trägersysteme eine eher bescheidene Reichweite. Nehmen wir mal rein hypothetisch an, Nordkorea würde es irgendwie hinbekommen, eine seiner 50 KT-Bomben auf LA zu schießen. Gut, dann wären weite Teile LAs zerstört und die USA ziemlich sauer. Gleichzeitig wären aber noch 50 Millionenstädte in den Staaten intakt, die Infrastruktur an sich wäre also wenig beschädigt.
Dann aber packten die Amis 3 oder 4 ihrer 100+ Megatonnen-Monster aus und machen Pjöngjang sowie Nummer 2 bis 5 dieser Liste platt. Dazu vielleicht noch 10 oder 20 strategische Ziele mit bunkerbrechenden Nuklearwaffen oder was weiss ich. Dann wäre Nordkorea wieder in der Steinzeit, ein Großteil des Landes unbewohnbar und das mit den Atomwaffen auch vorbei. Für Iran sieht es sicher ähnlich aus.
Was also bringt den Ländern die Bombe??? Pushen die damit ihr Ego? Ist das ein Phallus-Ersatz (man weiss ja, was diesbezüglich Vorderorientalen und Asiaten nachgesagt wird
)?
2006 01. Sep
Ich verweise nur ungern auf alte Artikel, aber es hat seinen Grund.
Mittlerweile habe ich viele Anti-Spam-Lösungen getestet: BitDefender, McAffee, GDATA AVK 2006. Der Haken: keines dieser Programme arbeitet wirklich zuverlässig bzw. die Erkennungsquoten sind mau und die false-positives (=Mails, die fälschlicherweise als Spam erkannt und ausgefiltert werden) unbefriedigend hoch.
Von allen Lösungen die beste ist immer noch die Freeware Spamihilator.
Das Programm hat im wesentlichen fünf Vorteile und einen Nachteil. Die Vorteile:
- Installation mit automatischer Konfiguration von Outlook , Outlook Express und Thunderbird; ebenfalls automatische Re-Konfiguration bei Deinstallation des Programms
- Über ein halbes Jahr gemittelt (bei mir) eine Erkennungsrate von 98,74%
- Ebenfalls über sechs Monate absolut 12 false-positives
- Ressourcenschonend (ca. 350 KB im RAM)
- Community-Gedanke: wird eine Mail als Spam markiert, tauscht sich das Programm mit einem zentralen Server aus, so dass bei allen anderen Usern in Zukunft die Mail automatisch als Spam klassifiziert wird. Wem der Gedanke des Info-Austausches nicht gefällt, kann die Funktion auch abschalten, allerdings zu Lasten der Erkennungsrate.
Der Nachteil:
- Verlangsamung des Mailabruf-Prozesses via POP3; das Programm fungiert als Proxy-Server und diese zusätzliche Hierarchie-Ebene fordert ihren Tribut. Ist allerdings nicht so wild, ich tippe auf etwa den doppelten Zeitbedarf wie ohne den Spamihilator
Ich schreibe das deshalb nochmal, weil ich mich momentan über 56 Spam-mails pro Tag (!) ärgere, die glücklicher Weise nicht mehr in meinem Outlook landen, sondern “nur noch” im Spamihilator-Orkus. Da habe ich dann mal die Logs ausgewertet und war hoch erfreut