2006 12. Apr

Notebook-Terror in der Bibliothek

Ich hätte vor Anmeldung meiner Diplomarbeit so einiges nicht gedacht. Dazu gehört unter Anderem, dass ich selber eines der Bleichgesichter bin, die von morgens bis abends im “Streberschlauch” sitzen, dem schmalen Gang, in dem nur Leute hocken, deren einziger Bezug zur Realität die Bib ist.

Desweiteren wird soeben meine Toleranzschwelle bezüglich alter Notebooks überschritten. Auf dem Tisch neben mir steht ein Modell mit antiquarischem Wert, leider noch immer funktionstüchtig. Ich wusste gar nicht, dass Fujitsu Siemens schon vor mehr als 6, 7 Jahren aktiv war. Der Lüfter hat etwas von einem kleinen Fön. Ich muss nicht erwähnen, dass er ständig läuft, ohne natürlich manchmal kleine Kunstpausen einzulegen, um danach den kurzen Moment der Stille wieder zu berauschen.

Damit gebe ich zurück zu meiner Serie “unpopuläre weil drastische Maßnahmen”: Ceterum censeo, dass niemand mehr mit Rechner in die Bib darf, der nicht wenigstens ein CENTRINO-Notebook sein eigen nennt. ;)

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3 Antworten zu “Notebook-Terror in der Bibliothek”

  1. Chris sagt:

    Oder abgetrennte Sitzzonen. ;) Mir wäre es am liebsten, wenn überhaupt kein Notebook mehr in die Bibliothek käme, aber so haben wir wohl alle unsere eigenen Ansprüche. ;)

  2. Media Addicted sagt:

    Tja, ganz ohne notebook-HÖREN fände ich auch ok. Ich drossele extra die CPU, damit der Lüfter nicht anspringt. Aber selbst das dürfte für einen Existenzialisten etwas zu viel Notebook sein, oder? ;)

  3. Chris sagt:

    Das Tasturgeklicke…. aber naja, ist eben auch eine Bibliothek und nicht mein Wohnzimmer. Das gilt wohl für leise, wie auch für laute Notebooks. Aber eine kleine Ruheecke (nicht zum ruhen, sondern eine Ecke wo keine Geräte sind) wäre mir doch sehr willkommen. Es bringt mich nun aber auch nicht um Notebooks hören zu müssen.

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