2007 14. Sep

Die Hoffnungen eines ZEIT-Autors:

“Wenn es den Hochschulen wieder finanziell besser geht, können sie bessere Studienbedingungen anbieten, dann steigt die Qualität der Abschlüsse, Studieren wird wieder attraktiv.”
Quelle: ZEIT

Leider etwas daneben. Korrekt müsste es heißen:

Wenn es den Hochschulen wieder finanziell besser geht, dann müssten sie Studienbedingungen schaffen, die den platitüdischen pragmatischen Anforderungen der Wirtschaft noch mehr als bisher genügen, damit diese Wirtschaft den Berufseinsteigern höhere Gehälter zahlt und ein Studium wieder attraktiver wird.

Die “Qualität” der Abschlüsse ist auch im Moment schwer in Ordnung, aber Hand aufs Herz: welchen Studienanfänger interessiert das unabhängig von dem daraus resultierenden Nutzen?

(Nicht das wir uns falsch verstehen: ich persönlich finde, dass das Studium viel mehr als Wissen, Methodenkompetenz und Gehalt abwirft, aber ich rede hier auch nicht von mir.)

2007 14. Aug

Kennt jemand einen Put (überhaupt irgendeinen) auf Shenzen- oder Shanghai-Composite Index? Trotz Suche auf einschlägigen Seiten habe ich nirgends einen gefunden, der handelbar wäre.

Warum einen Put? Deswegen.

2007 07. Aug

Schon einige Male gehört und ein Mal am Exempel eines Bekannten erlebt: ein Unternehmen in Familienbesitz regelt die Nachfolge der Geschäftsführung in der Form, dass ein Spross der Familie direkt oder indirekt das Ruder übernimmt. Eigentlich ja DIE Lösung, so hört man es immer, haben doch gerade die deutschen Mittelständler ein akutes Nachfolgeproblem – angeblich.

In diesem Fall ging diese idealtypische Vorgehensweise schief, in meinem eigenen Beispiel auch. Jedesmal dasselbe Bild: die Leistungs- und Kompetenzträger verlassen das Unternehmen.

Warum? Recht einfach. Menschen streben nach Gerechtigkeit. Auch in der Wirtschaft und auch dann, wenn sie selbst dadurch Nachteile erleiden. Und wer empfände es nicht als Affront (=ungerecht), wenn mit einem Mal ein Grünschnabel mit EBS-Abschluss o.ä. aber von Cheffes Gnaden als neuer Lenker eingesetzt wird?! Richtig, zumal es auch unternehmerisch m.E. bei weitem NICHT die Ideallösung ist. Aber Hauptsache der Chef bleibt in der Familie.

Dann vielleicht doch lieber ein Management-Buyout.

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